Verkehr braucht Management. Allerdings funktioniert es nicht, wenn Parkplätze einfach ersatzlos gestrichen werden, ohne Quartiersparkflächen auszuweisen. Dann fahren nämlich, die nach wie vor vorhandenen Autos, Runde um Runde, auf der Suche nach einem Parkplatz. Das widerspricht unsere Klimaschutzzielen. Es funktioniert auch nicht, Zufahrten zu Schulen einfach zu sperren, ohne sinnvolle Zonen (nicht Parkplätze!) in der Nähe auszuweisen, in denen Kinder sicher und schnell herausgelassen werden können, wenn es nicht anders geht. Sonst entstehen nämlich nachweislich gefährliche Situationen und Verkehrschaos an anderer Stelle im Umfeld der Schule. Das widerspricht unserem Ziel: Mehr Sicherheit für unsere Kinder. Weniger Verbote, mehr Management!

Ob die neuen corona-bedingten Einschränkungen nun der Weisheit letzter Schluss sind, nachdem Gastronomie, Hotels, unser Theater, Kulturveranstalter usw. mit großem Aufwand Hygiene-Konzepte umgesetzt haben, erscheint sehr fraglich. Ob das alles gemessen an den Grundrechten zulässig ist, werden die Gerichte entscheiden. Jetzt heißt es aber, Verantwortung zu zeigen: Kontakte vermeiden, keine Party oder heimliche Treffen, Gutscheine kaufen, Essen im Restaurant abholen und später, wenn es wieder zulässig ist, „ausgehen“! Das erfreut die Betroffenen und unsere Seele. Jetzt sollte jeder für sich, für die Gemeinschaft und für die vom Lock-Down Betroffenen Verantwortung übernehmen.

Ihr FDP-Stadtrat

Michael Eckert

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Das Institut für Psychosoziale Prävention der Universitätsklinik Heidelberg untersucht momentan in einer wissenschaftlichen Studie die psychosozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Durch Ihre Teilnahme helfen Sie der Uniklinik, bessere Hilfs- und Unterstützungsangebote zu entwickeln.

Für nähere Informationen oder um an der Studie teilzunehmen, folgen Sie einfach diesem Link https://www.soscisurvey.de/pacestudie/ oder scannen Sie den untenstehenden QR-Code mit Ihrer Smartphone-Kamera.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Angst um die wirtschaftliche Existenz beherrscht derzeit das Denken vieler Wirte. Eine Gefühlslage, in die sich scheinbar einige städtische Beamte nicht hineinversetzen können. Nachdem die Genehmigung der Außenbewirtschaftung im Sommer schnell und unbürokratisch erfolgte, warten Wirte z.B. schon mehr als 3 Wochen auf eine Genehmigung für Zelte, temporäre Anbauten etc. Das Zitat eines Rohrbacher Eckkneipenwirtes „Entzerren statt sperren“ bezieht sich nicht nur auf die drohende Sperrzeit von 23 Uhr (diese wurde vom Verwaltungsgericht Berlin schon wieder einkassiert) sondern auch auf die Möglichkeit, die Fläche seiner Kneipe zu entzerren, sprich zu erweitern. Also liebe Stadt, bitte entscheidet so schnell wie zu Beginn der Pandemie, im Sinne der Wirte!

Karl Breer

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Mit einer knappen Abstimmung hat der Gemeinderat entschieden, dass die sog. „Ochsenkopf-Wiese“ Grünfläche bleiben soll und für die bisher vorgesehene Gewerbenutzung nicht mehr zur Verfügung steht. Dies ist der falsche Weg! Wir brauchen Gewerbeflächen für Arbeitsplätze und die Gewerbesteuer! Statt jetzt wenige „Spaziergänger“ hätten Unternehmen die Fläche nutzen und viele Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz finden können. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit aller Kraft einsetzen, um solche Fehlentscheidungen in Zukunft zu vermeiden. Auch das geplante neue Ankunftszentrum soll auf eine als Gewerbegebiet ausgewiesene Fläche. Die Verwaltung muss hier kurzfristig Ersatzflächen vorschlagen.

Ihr FDP-Stadtrat

Michael Eckert

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Wohnen in der Stadt ist nach wie vor sehr gefragt. Bedauerlich, dass die städtebaulichen Pläne zum Wohnsportpark Kirchheim zunächst zurückgestellt werden. Immerhin bis zu 1.500 Wohnungen könnten hier entstehen und einen gelungenen Übergang zwischen den Stadtteilen bilden. Auch wenn PHV jetzt in die Entwicklung gehen soll, dürfen die innerstädtischen Entwicklungspläne zum Wohnungsbau nicht vernachlässigt werden! Zur Nachverdichtung und den Konversionsflächen: Wir können jahrzehntealte gesunde Bäume im Stadtgebiet nicht einfach ersetzen. Kriterien wie der Standort des Baumes in seiner Umgebung sollten mehr Berücksichtigung finden. Es macht einen Unterschied, ob ein zu fällender Baum am Waldrand oder in einem dicht besiedelten Gebiet steht.

Der plötzliche Herbsteinbruch vor wenigen Tagen hat gezeigt, wie fragil die Situation nicht nur meteorologisch sondern auch ökonomisch für unsere Gastronomie ist. Konnten bislang reduzierte Kapazitäten im Innenbereich, durch die großzügig von der Stadt geschaffene Möglichkeit der Außenbestuhlung, ausgeglichen werden, entfällt dies nun. Dringend warten die Gastronomen auf Vorgaben der Stadt, wie z.B. den Gästen auch bei kühleren Temperaturen der Aufenthalt im Außenbereich ermöglicht werden kann. Leider werden die Gastronomie erhaltenden Ideen unseres OBs nicht immer auch in den Ämtern gelebt und so sind viele Wirte hocherfreut, am 28.09. auf unserer Veranstaltung direkt mit dem Oberbürgermeister und der FDP ins Gespräch zu kommen.

Karl Breer

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… sind u.a. in der Heidelberger Altstadt und auf der Neckarwiese gefragte menschliche Eigenschaften: Der Anstand (oder die eigene Erziehung) gebietet es eigentlich, nicht nachts krakelend oder Bierdosen kickend die Anwohner zu wecken, was dann teilweise zu Unrecht mit der Gastronomie und deren Öffnungszeiten in Verbindung gebracht wird. An der Neckarwiese gibt es gar keine Gastronomie, trotzdem ist es zu laut. Das Problem ist überwiegend der selbst mitgebrachte Alkohol. Gleichzeitig scheint der corona-bedingte Abstand völlig in Vergessenheit geraten zu sein, was rücksichtslos gegenüber allen Menschen ist, mit denen man anschließend zusammen kommt. Damit sind wir wieder beim Thema Anstand. Rücksichtnahme tut Not!

Die FDP kritisiert die Neuordnung der Parkflächen in der Ladenburger Straße. Wieder einmal werden zahlreiche Parkplätze ersatzlos gestrichen. Derweilen fehlt es bereits heute an ausreichend Stellplätzen für Anwohner und umliegende Geschäfte. Alfred Schaller, FDP Bezirksbeirat, verweist zudem auf Prüfaufträge des Bezirksbeirats, deren Beantwortung bisher ausblieb. Während bei vielen Verkehrsthemen nichts voran geht, werden die Neuenheimer hier überstürzt vor vollendete Tatsachen gestellt.

Die FDP unterstützt das Ziel die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu fördern. Solche grünen Zwangsmaßnahmen ohne echte Alternativen für die betroffenen Familien und die Betriebe sind jedoch unzumutbar, zumal sich alle Verkehrsteilnehmer jahrzehntelang gut arrangiert haben, betont FDP-Stadtrat Michael Eckert, der in Neuenheim aufgewachsen ist.

… ist immer auch die Freiheit des anderen. Diese Haltung könnte manche Probleme in Heidelberg lösen, zum Beispiel an den Neckarwiesen und in der Altstadt. Wir leben im Machbarkeitsdenken: Wir sind zu laut- dafür gibt es schallgeschützte Fenster. Wir produzieren zuviel Müll- dafür müssen mehr Mülltonnen aufgestellt werden. Wie wäre es stattdessen: Wir übernehmen Verantwortung für unser Tun und schränken uns selb-ständig und frei-willig ein? Für den Mitmenschen, für die Umwelt? „Die Tatsache, dass man in Gesellschaft lebt, macht es jedem unbedingt zur Pflicht, eine bestimmte Linie des Benehmens gegen die anderen einzuhalten“ (Mill, „On Liberty“,1859). Sich in den anderen hineinversetzen. Ohne Zwang. Für die Freiheit – auch in Zukunft!