die internationale Bauausstellung, verpflichtet uns, angefangene Projekte weiter zu unterstützen. National und international hat das Motto „Wissen schafft Stadt“ Anerkennung gefunden. Es wurde viel investiert, das nicht einfach umsonst gewesen sein darf, auch wenn die Entscheidung für eine Bauaustellung über 10 Jahre zurück liegt und wir heute mit vielen unerwarteten Herausforderungen zu kämpfen haben. Insbesondere der Masterplan für unseren neuen Stadtteil PHV darf nicht auf der Strecke bleiben, auch wenn wir noch zahlreiche Verhandlungen mit Land und Bund und Jahrzehnte vor uns haben, bis dieser Stadtteil gewachsen ist. Fangen wir heute schon an, ihn als Stadtteil des Ankommens zu denken und Schritt für Schritt zu realisieren.

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Sind Sie auch mit vielen guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet? Mehr Bewegung,
gesündere Ernährung, eine neue ehrenamtliche Tätigkeit, z.B. für Ihren Stadtteil? Dann
hätten wir einen Vorschlag! Wir suchen Bezirksbeiräte, insbesondere in den Stadtteilen
Bergheim, Boxberg und Südstadt. Eine Mitgliedschaft in der FDP ist keine Bedingung, aber
selbstverständlich sollten Sie für liberale Werte stehen. Haben Sie Interesse, sich für Freiheit
des Individuums, weniger staatliche Reglementierung, bezahlbaren Wohnraum, ein faires
Nebeneinander aller Verkehrsmittel, Unterstützung der Wirtschaft, insbesondere des
Einzelhandels und ein tolerantes Miteinander aller Menschen in Ihrem Stadtteil einzusetzen,
freuen wir uns auf Ihre E-Mail:
[email protected]

Zunächst darf ich Ihnen im Namen der Fraktion alles Gute zum neuen Jahr wünschen!

Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung ein uns sehr wichtiges Thema aus dem Bezirksbeirat, die Gestaltung öffentlicher Plätze in allen Stadtteilen, gleich zu Jahresbeginn aufgenommen hat. In Zeiten von Einschränkungen sind zwanglose Begegnungsmöglichkeiten für alle sehr wichtig. Ein schönes Umfeld ermutigt dazu. Die angespannte Personalsituation müssen wir zur Kenntnis nehmen und unterstützen sämtliche Bemühungen der Stadt als Arbeitgeberin attraktiv zu werden und vorhandene Stellen zu besetzen. Als letzte Möglichkeit bliebe noch ein „Outsourcen“ und eine Erhöhung der Haushaltsmittel, wir wollen in der Sache weiterkommen, für uns alle.

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hatte der OB uns Stadträte zum Weihnachtsessen eingeladen. Zunächst saßen die üblichen
Gruppierungen zusammen, doch im Laufe des Abends lockerte sich die Sitzordnung und es
ergaben sich Unterhaltungen zwischen unüblichen Gesprächspartnern. Erst wurden noch
„OB-Wahlkampfwunden“ versorgt, doch schnell kamen wir auf Gemeinsamkeiten zu
sprechen. Es bestand Einigkeit uns nicht mehr „heidelbergtypisch“ im Klein-Klein zu
verzetteln. Sitzungen sollen kürzer und stringenter werden. Das macht Hoffnung! Die FDP
Fraktion wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr Zuversicht,
unbeschwerte Momente und vor allem Gesundheit. Hoffen wir, dass uns 2023 mit einem
ebenso unerwarteten Frieden überrascht, wie uns 2022 einen unerwarteten Krieg beschert
hat.

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und herzlichen Dank an unser engagiertes Wahlkampfteam! Klar und deutlich, wie im ersten
Wahlgang, hat unser alter und neuer Oberbürgermeister die Stichwahl mit 12 % Vorsprung
für sich entschieden. Von einer „Wechselstimmung“ war nichts zu spüren. Da halfen weder
die eher anachronistisch wirkenden „Wechselbürger“ noch der Versuch der Grünen, OB
Würzner die Parteilosigkeit zu nehmen, indem er permanent als Kandidat der CDU und FDP
dargestellt wurde. Andere Unterstützer, wie die ebenfalls sehr fleißig wahlkämpfenden
„Heidelberger“ wurden bewusst unerwähnt gelassen. Doch dieses Kalkül ging
erfreulicherweise nicht auf und so gab es für die meisten Heidelberger, neben dem Tor von
Niclas Füllkrug, noch einen Grund zu feiern.

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wurde bei der GR Sitzung am 20.07. auf den Weg gebracht. Nach Gründung des
Ausschusses für Wirtschaft und Wissenschaft ist dies ein weiterer Meilenstein, um die Ziele
von Arbeitnehmern und Arbeitgebern stärker in den Fokus zu rücken. Denn in unserer Stadt,
in der weit mehr als 50 % der Arbeitnehmer bei der öffentlichen Hand beschäftigt sind,
kommen die wirtschafts- und arbeitsmarktrelevanten Themen bei Entscheidungsfindungen
häufig zu kurz. Gerade in Zeiten des Personalmangels benötigen insbesondere KMUs und
Selbstständige Unterstützung bei der Gewinnung von Azubis und Arbeitskräften sowie
bezahlbaren Wohnraum für diese. Nur zwei der Aufgaben, um die sich die Bündnisakteure
intensiv kümmern werden.


ist eine Wohltat im Sommer. Daher sollten die innerstädtischen Quartiere mit viel Sorgfalt geplant werden. Ich bin dem Bezirksbeirat Weststadt dankbar für seine Anregungen zum neuen Platz am ehemaligen Bauhaus, aber wir sollten nicht vergessen, dass ein Platz mehr ist, als ein Stück Rasen. Ein Zusammenspiel aus Baumpflanzungen, grünen und befestigten Flächen, der Möglichkeit zu einer Bestuhlung von angrenzender Gastronomie, freie Sitzgelegenheiten, all das muss bedacht werden, wenn ein schöner lebendiger Platz entstehen soll. Ohne professionelle Planungsverfahren, die sogar in einem Wettbewerb bestehen müssen, geht es nicht. Ergänzungsvorschläge sind willkommen, eine grundsätzliche Ablehnung hilft uns nicht weiter.

wird Heidelberg hin und wieder bezeichnet. Dies gilt nicht nur für Flora und Fauna, sondern
auch für die mediterrane Lebensweise der Heidelberger. Wie weit wir vom lässigen
Lebensstil der Italiener entfernt sind, durfte ich bei einem Besuch in Lucca erfahren. Als wir
gegen 23:30 Uhr auf dem Piazza dell Anfiteatro den Abend ausklingen ließen, kamen wir mit
älteren Lucchesi ins Gespräch, die über dem Restaurant wohnten. Auf die starke
„Lärmbelästigung“ angesprochen meinten sie: „Die vielen jungen Leute und die Musik sind
für uns Lebenselixier. Durch Corona war unser Platz 2 Jahre tot und so etwas möchten wir
nie wieder erleben“. So bleibt zu hoffen, dass viele Heidelberger wieder Urlaub in Städten
des Mittelmeerraumes machen und sich zurück in der Heimat lange an dieses Lebensgefühl
erinnern.

… müssen sein. Was aber nicht sein muss, sind unangekündigte Brückensperrungen,von denen niemand etwas weiß, unklare Beschilderungen, die für viele mitten in der Fußgängerzone enden (B37) und jetzt in der Rohrbacher Straße Umleitungen über den Bahnhof, obwohl sich viel kürzere Umfahrungen anbieten würden. Da gibt es Optimierungsbedarf. Und dann gibt es da noch die (reale und politische) Baustelle „Fauler Pelz“: Hier wollte sich die grüne OB-Kandidatin Frau Bauer wohl bei der Landesregierung nicht unbeliebt machen. Wir brauchen aber ein Stadtoberhaupt, das sich mit aller Kraft für die Interessen der Stadt einsetzt und nicht bei wichtigen Fragen Enthaltungen als ‚maximale Form der Distanzierung‘ (Zitat Bauer lt RNZ) ansieht.

wie das Mark Twain Center in der Südstadt, erfreuen mich sehr. Deutsch-amerikanische Geschichte, die mit unserer Stadt eng verbunden ist, wird hier zeitgemäß erlebbar gemacht und liegt in historischem, jahrzehntelang verschlossenem, Areal, nun offen zugänglich. Es war richtig, dass wir dieses Projekt realisiert haben. Und es ist richtig, wenn wir begonnene und wichtige Bauvorhaben -trotz Kostensteigerungen- zu Ende bringen. Mehr Augenmaß und eine sinnvolle Priorisierung wünsche ich mir aber bei bevorstehenden Projekten. Es fehlt an Baumaterial und an Firmen. Eine Pandemie und ein Krieg in Europa waren bis vor kurzem noch nicht vorstellbar. Wir können jetzt die Augen nicht mehr verschließen und einfach so weitermachen wie bisher.