sind wichtige Arbeitsmittel für den Gärtner, als Methode zur Verteilung oder Kürzung städtischer Zuschüsse aber ungeeignet. Eine pauschale Kürzung der Verwaltungskosten und Zuschüsse ab 2021 um 15 %, wie die Stadtverwaltung sie angedacht hat, ist zwar bequem, lässt aber den Mut vermissen, alle Ämter, Strukturen und Projekte auf den Prüfstand zu stellen um zu klären, wie wichtig sie für die Zukunft unserer Stadt sind. So liegt auch eine Chance in dieser Pandemie, die Gewohntes und Geschätztes in Frage stellt. Sind wir hier nicht konsequent, droht eine Neuverschuldung von 87. Mill. €, eine zusätzliche Bürde, die ansonsten unsere Kinder und Enkel tragen müssten.

Karl Breer

[email protected]

… steht auf der Tagesordnung des Stadtrats. Eine Abstimmung im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss führt aber in die falsche Richtung. Zum einen sollen jetzt nicht ein, sondern zwei Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Konzepten parallel für die weitere Planung beauftragt werden. Dies führt zu Verzögerungen, Abstimmungsproblemen, unklaren Kompetenzen und doppelten Kosten. Eines dieser beiden Planungsteams hat die vorgegebenen Ziele nicht bzw. nur dadurch erreicht, dass Arbeitsplätze in den Keller verlegt worden sind und die äußeren Grenzen des Planungsgebietes – zum Necker hin – nicht eingehalten werden. Dies müsste zum Ausschluss führen. Heidelberg muß –ohne zusätzlichen Flächenverbrauch – bei der Planung auch auf seine Universität hören um deren Zukunft nicht faktisch zu blockieren.

wir aktuell in Heidelberg im großen Stil auf unseren Konversionsflächen. Aber es gibt auch kleine Projekte in den Stadtteilen. Maßvolle Nachverdichtung, Umnutzung und Anbauten gehören für mich zu einem Leben in der Stadt dazu. Große zusammenhängende Grünflächen müssen selbstverständlich erhalten und geschützt werden. Aber nicht jeder Grünstreifen, jeder Parkplatz oder jeder Innenhof. Hier können sich Familien Wohnraum schaffen, ältere Menschen sich einen behindertengerechten Alterssitz im gewohnten Umfeld bauen. Wir setzen uns für eine gewissenhafte Abwägung verschiedener Interessen im Kontext der Prüfung individueller Bauvorhaben ein. Am besten im Gespräch zwischen den Betroffenen. Miteinander reden statt übereinander!

Die Stadt Heidelberg möchte die Situation bei der Kinderbetreuung verbessern, wird allerdings von der Landesregierung ausgebremst: Dort wurde noch nicht erkannt, dass die Grenzen der Zumutbarkeit für die Eltern mit KITA- Kindergarten-, und Schulkindern überschritten sind und auch deren ohnehin mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfenden Arbeitgeber unter der aktuellen Situation leiden. Auch die Kinder leiden erheblich unter der jetzigen Situation. Eine Rückkehr in die Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen ist jetzt dringend erforderlich. Auch nach den großen Ferien wird die Ansteckungsgefahr die gleiche sein wie jetzt. Hygieneregeln können auch jetzt schon eingehalten werden. Dies sind also keine Gründe zu warten.

Mit besten Grüßen

Ihr FDP-Stadtrat Michael Eckert

Ohne wenn und aber haben wir in der letzten Sitzung des Gemeinderates den Vorschlag der Stadtverwaltung zum Bau neuer Kindertagesstätten in Holzmodulbauweise akzeptiert. Damit sind auch Kosten verbunden, allerdings nehmen uns die Beschlüsse der Landesregierung in die Pflicht und eiliges Handeln von den Kommunen ist gefordert. Ohne weitere Unterstützung. Wie leider oft in der letzten schwierigen Zeit. Wir müssen nun unserer Verwaltung vertrauen und freuen uns mit den Familien und Kindern auf die neuen Gebäude! Allerdings ist häufiger Eile bei den Beschlüssen geboten und man hört danach -auch als Stadtrat- gar nichts mehr, so zum Beispiel beim Betriebshof. Unsere Straßenbahnen brauchen ja bekanntlich auch neue Häuser…

Wir haben die Tage vor Wiedereröffnung für intensive Gespräche mit den Gastwirten genutzt. Das Fragenspektrum reichte von: „Darf ich Blumen u. Kerzen auf die Tische stellen?“ bis zu „Warum wird nur die Mehrwertstauer auf Speisen reduziert, nicht aber auf Getränke? So werden Bars und Cafés benachteiligt.“ Dramatisch ist für viele die wirtschaftliche Situation. Viele Vermieter scheinen den Ernst der Lage nicht zu überschauen. So entstand die Idee eines vom Amt der Wirtschaftsförderung gestellten „Gastro-Retters“, der als Mediator zwischen den Gastwirten und Vermietern fungiert, aber auch bei Problemen mit der städtischen Verwaltung hilft. So gibt es z.B. bei der Genehmigung der Außenbewirtschaftung oft unrealistische Hürden.

Karl Breer

[email protected]

Immer mehr Nachrichten von Eltern erreichen uns, die über die aktuelle Situation der fehlenden Kinderbetreuung im Kleinkindalter verzweifelt sind. Auf eine Anfrage an die Stadtverwaltung haben wir die Antwort erhalten, dass nicht nur städtische, sondern auch freie Träger finanzielle Unterstützung erhalten werden, wenn der Gemeinderat zustimmt. Ein wichtiges Signal zum Erhalt der Vielfalt in der Kinderbetreuung. Die Kindertagesstätten müssen nun dringend in die Pläne einer stufenweisen Wiedereröffnung einbezogen werden. Die Kinder sind unterfordert, viele Eltern zu Hause überfordert, Homeoffice ohne Kinderbetreuung geht nicht. Alle Familien brauchen eine Perspektive, zum Schutz und für die gesunde Entwicklung unserer Kinder!

Gerecht und nachvollziehbar sollten (die allgemein notwendigen!) Sondervorschriften aus Anlass der Corona-Pandemie schon sein, zumal sie in Grundrechte eingreifen. Dies ist aber nicht mehr der Fall. Warum dürfen Baumärkte öffnen, während Gottesdienste (mit meist weniger Besuchern!) verboten bleiben? Die Grenze von 800 qm  im Einzelhandel ist willkürlich. Bei vielen Sportarten hat man ohnehin eine Distanz, die Ansteckungen ausschließt (z.B. Golf, Tennis, Leichtathletik). Selbstständige, Gastronomen, Einzelhändler, Sportstättenbetreiber u.a. dürfen nicht benachteiligt werden, wenn sie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen sicherstellen.

Wir versuchen zu unterstützen: [email protected]

Ihr FDP-Stadtrat

Michael Eckert

[email protected]

Die Freundin meiner Tochter näht ehrenamtlich Mundschutzmasken, wir dürfen uns an der frischen Luft frei bewegen und die Heidelberger Kirchen machen ein tolles Angebot! All dies ein Grund zur Freude und Erleichterung beim „Durchhalten“. Nutzen Sie den YouTube Kanal der Jesuitenkirche und nehmen Sie an den Gottesdiensten der katholischen Heidelberger Stadtkirche teil, der Pfarrbrief liegt in den offenen Kirchen zum Abholen aus (digital unter stadtkirche-heidelberg.de). Auch die evangelische Kirche hat einen wunderbaren Osterbrief verfasst und ein Internetangebot unter ekihd.de. Das Feiern des Osterfestes ist ein wunderbares Zeichen der Christenheit, gerade in dieser schwierigen Zeit, denn wer an Christus glaubt, hat das Leben!

ist in Krisenzeiten eine der wichtigsten Aufgaben von Entscheidungsträgern. Und das machen unsere Politiker auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene nicht schlecht. Sie müssen darauf achten, dass sie die Kapazitätsgrenze der Intensivmedizin nicht überschreiten und andererseits die Wirtschaft nicht irreparabel schädigen. Da wir ein solches Ereignis noch nie zu bewältigen hatten ist es verständlich, dass es hier und da zu Ungereimtheiten kommt. Warum z.B. dürfen Baumärkte öffnen, Buch- und Blumenläden aber nicht? Warum darf man in Berlin die Grünanlagen zum Ausruhen nutzen (mit Sicherheitsabstand) in Heidelberg aber nicht? Hier muss nachjustiert werden, damit wir keinen kollektiven Lagerkoller erleiden.

Karl Breer

[email protected]