Das Institut für Psychosoziale Prävention der Universitätsklinik Heidelberg untersucht momentan in einer wissenschaftlichen Studie die psychosozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Durch Ihre Teilnahme helfen Sie der Uniklinik, bessere Hilfs- und Unterstützungsangebote zu entwickeln.

Für nähere Informationen oder um an der Studie teilzunehmen, folgen Sie einfach diesem Link https://www.soscisurvey.de/pacestudie/ oder scannen Sie den untenstehenden QR-Code mit Ihrer Smartphone-Kamera.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Angst um die wirtschaftliche Existenz beherrscht derzeit das Denken vieler Wirte. Eine Gefühlslage, in die sich scheinbar einige städtische Beamte nicht hineinversetzen können. Nachdem die Genehmigung der Außenbewirtschaftung im Sommer schnell und unbürokratisch erfolgte, warten Wirte z.B. schon mehr als 3 Wochen auf eine Genehmigung für Zelte, temporäre Anbauten etc. Das Zitat eines Rohrbacher Eckkneipenwirtes „Entzerren statt sperren“ bezieht sich nicht nur auf die drohende Sperrzeit von 23 Uhr (diese wurde vom Verwaltungsgericht Berlin schon wieder einkassiert) sondern auch auf die Möglichkeit, die Fläche seiner Kneipe zu entzerren, sprich zu erweitern. Also liebe Stadt, bitte entscheidet so schnell wie zu Beginn der Pandemie, im Sinne der Wirte!

Karl Breer

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Mit einer knappen Abstimmung hat der Gemeinderat entschieden, dass die sog. „Ochsenkopf-Wiese“ Grünfläche bleiben soll und für die bisher vorgesehene Gewerbenutzung nicht mehr zur Verfügung steht. Dies ist der falsche Weg! Wir brauchen Gewerbeflächen für Arbeitsplätze und die Gewerbesteuer! Statt jetzt wenige „Spaziergänger“ hätten Unternehmen die Fläche nutzen und viele Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz finden können. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit aller Kraft einsetzen, um solche Fehlentscheidungen in Zukunft zu vermeiden. Auch das geplante neue Ankunftszentrum soll auf eine als Gewerbegebiet ausgewiesene Fläche. Die Verwaltung muss hier kurzfristig Ersatzflächen vorschlagen.

Ihr FDP-Stadtrat

Michael Eckert

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Wohnen in der Stadt ist nach wie vor sehr gefragt. Bedauerlich, dass die städtebaulichen Pläne zum Wohnsportpark Kirchheim zunächst zurückgestellt werden. Immerhin bis zu 1.500 Wohnungen könnten hier entstehen und einen gelungenen Übergang zwischen den Stadtteilen bilden. Auch wenn PHV jetzt in die Entwicklung gehen soll, dürfen die innerstädtischen Entwicklungspläne zum Wohnungsbau nicht vernachlässigt werden! Zur Nachverdichtung und den Konversionsflächen: Wir können jahrzehntealte gesunde Bäume im Stadtgebiet nicht einfach ersetzen. Kriterien wie der Standort des Baumes in seiner Umgebung sollten mehr Berücksichtigung finden. Es macht einen Unterschied, ob ein zu fällender Baum am Waldrand oder in einem dicht besiedelten Gebiet steht.

Der plötzliche Herbsteinbruch vor wenigen Tagen hat gezeigt, wie fragil die Situation nicht nur meteorologisch sondern auch ökonomisch für unsere Gastronomie ist. Konnten bislang reduzierte Kapazitäten im Innenbereich, durch die großzügig von der Stadt geschaffene Möglichkeit der Außenbestuhlung, ausgeglichen werden, entfällt dies nun. Dringend warten die Gastronomen auf Vorgaben der Stadt, wie z.B. den Gästen auch bei kühleren Temperaturen der Aufenthalt im Außenbereich ermöglicht werden kann. Leider werden die Gastronomie erhaltenden Ideen unseres OBs nicht immer auch in den Ämtern gelebt und so sind viele Wirte hocherfreut, am 28.09. auf unserer Veranstaltung direkt mit dem Oberbürgermeister und der FDP ins Gespräch zu kommen.

Karl Breer

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… sind u.a. in der Heidelberger Altstadt und auf der Neckarwiese gefragte menschliche Eigenschaften: Der Anstand (oder die eigene Erziehung) gebietet es eigentlich, nicht nachts krakelend oder Bierdosen kickend die Anwohner zu wecken, was dann teilweise zu Unrecht mit der Gastronomie und deren Öffnungszeiten in Verbindung gebracht wird. An der Neckarwiese gibt es gar keine Gastronomie, trotzdem ist es zu laut. Das Problem ist überwiegend der selbst mitgebrachte Alkohol. Gleichzeitig scheint der corona-bedingte Abstand völlig in Vergessenheit geraten zu sein, was rücksichtslos gegenüber allen Menschen ist, mit denen man anschließend zusammen kommt. Damit sind wir wieder beim Thema Anstand. Rücksichtnahme tut Not!

Die FDP kritisiert die Neuordnung der Parkflächen in der Ladenburger Straße. Wieder einmal werden zahlreiche Parkplätze ersatzlos gestrichen. Derweilen fehlt es bereits heute an ausreichend Stellplätzen für Anwohner und umliegende Geschäfte. Alfred Schaller, FDP Bezirksbeirat, verweist zudem auf Prüfaufträge des Bezirksbeirats, deren Beantwortung bisher ausblieb. Während bei vielen Verkehrsthemen nichts voran geht, werden die Neuenheimer hier überstürzt vor vollendete Tatsachen gestellt.

Die FDP unterstützt das Ziel die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu fördern. Solche grünen Zwangsmaßnahmen ohne echte Alternativen für die betroffenen Familien und die Betriebe sind jedoch unzumutbar, zumal sich alle Verkehrsteilnehmer jahrzehntelang gut arrangiert haben, betont FDP-Stadtrat Michael Eckert, der in Neuenheim aufgewachsen ist.

… ist immer auch die Freiheit des anderen. Diese Haltung könnte manche Probleme in Heidelberg lösen, zum Beispiel an den Neckarwiesen und in der Altstadt. Wir leben im Machbarkeitsdenken: Wir sind zu laut- dafür gibt es schallgeschützte Fenster. Wir produzieren zuviel Müll- dafür müssen mehr Mülltonnen aufgestellt werden. Wie wäre es stattdessen: Wir übernehmen Verantwortung für unser Tun und schränken uns selb-ständig und frei-willig ein? Für den Mitmenschen, für die Umwelt? „Die Tatsache, dass man in Gesellschaft lebt, macht es jedem unbedingt zur Pflicht, eine bestimmte Linie des Benehmens gegen die anderen einzuhalten“ (Mill, „On Liberty“,1859). Sich in den anderen hineinversetzen. Ohne Zwang. Für die Freiheit – auch in Zukunft!

Jens Brandenburg MdB zum Spitzenkandidaten der FDP-Kurpfalz gewählt

Unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften fand Ende Juli der Bezirksparteitag der Freien Demokraten Kurpfalz statt. Die Delegierten wählten den FDP-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg erneut zu ihrem Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2021. Konrad Stockmeier aus Mannheim folgte auf Platz zwei und Dennis Nusser aus Heidelberg auf Platz drei.

Es seien das große Vertrauen in den Einzelnen und freiheitliche Werte wie Leistungsbereitschaft, Toleranz und Weltoffenheit gewesen, die ihn als Jugendlichen zu den Freien Demokraten brachten, eröffnete Brandenburg seine Bewerbungsrede. Daher will sich der 34-jährige Walldorfer auch weiterhin für Aufstiegsperspektiven und eine offene Gesellschaft stark machen. Als Mitglied des Bildungsausschusses und Sprecher für Studium, berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen der FDP-Fraktion geht es ihm im Speziellen um eine Bildungspolitik, die niemanden zurücklässt – unabhängig vom Einkommen, Herkunft oder Alter. „Wir wollen weltbeste Bildung für jeden“, ist sein Maßstab. Auch wenn diese Forderung nichts Neues sei, so wurde die Notwendigkeit besonders in der Corona-Pandemie deutlich. Viele Kinder aus ärmeren Familien, die keinen Zugang zu schnellem Internet oder funktionsfähige Geräte hatten, seien beim digitalen Unterricht zurückgelassen worden. „Der Zugang zu Bildung darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern“, forderte der Bildungspolitiker. Er setzt sich für einen Digitalpakt 2.0 ein, der nicht nur in Hardware investiert, sondern auch in Lehrerfortbildungen, pädagogische Konzepte und IT-Kräfte an den Schulen.

Besorgt äußerte er sich über mögliche Insolvenzen, die im Herbst auf die Unternehmen zukommen könnten. „Die Wirtschaft darf nicht immer weiter belastet werden. Wir wollen Arbeitsplätze erhalten, Bürokratie abbauen und den Freihandel stärken“, erklärte Brandenburg. Dabei wünscht er sich eine Politik, die wieder rechnen kann. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt könne nicht dauerhaft auf Pump finanziert werden. Wichtig sei vor allem mehr Mut zu Innovationen. Deutschland habe hier in den letzten Jahren einiges verschlafen, unter anderem bei der Digitalisierung, dem Rentensystem und der Klimapolitik. Mit innovativen Lösungen in der Bildung, Digitalisierung und Wirtschaft wolle man Deutschland neu aufstellen – am besten mit einer Regierungsbeteiligung 2021, schloss Brandenburg seine Rede.

Stockmeier wurde von den Delegierten auf den zweiten Platz gewählt und betonte, dass für ihn die Glaubwürdigkeit der Politik an erster Stelle stehe: „Was vor Wahlen versprochen wird, muss auch umsetzbar sein und darf nach der Wahl nicht vergessen werden“. Die Corona-Pandemie habe alle zum Neudenken angeregt und eine Lernbereitschaft in vielen Bereichen gefordert, die zu neuen Wegen und neuem Handeln geführt hat. Daher gelte es, dieses neue Handeln nicht auszubremsen, sondern vielmehr Freiräume zu erhalten und auszubauen.

Für eine FDP, die auch mal anders auftritt, steht Dennis Tim Nusser. „Nicht immer im Anzug, aber mit hochgekrempelten Ärmeln“, beschrieb sich der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen in seiner Rede. Er ist sich sicher, dass die Freien Demokraten nicht nur Opposition können. Bisher habe man vieles vorangetrieben. Ob Wahlrechtsreform, Digitalpakt oder Rundfunkgebühren, die Partei habe immer gezeigt, dass sie bereit sei, mutige und innovative Politik zu gestalten. Dies würde er gerne im Wahlkampf mit vorantreiben.

Extra für den Parteitag aus Horb angereist war der Landesvorsitzende und FDP-Spitzenkandidat aus Baden-Württemberg für die Bundestagswahl Michael Theurer. Er schwor in seinem Grußwort die Delegierten auf die anstehenden Wahlkämpfe ein. Nun komme es mehr denn je auf eine liberale Kraft wie die Freien Demokraten an: „Unsere Botschaft muss klar sein: Wir werden weiterhin für Weltoffenheit, Freiheitsrechte, marktwirtschaftliche Vernunft und Rechtssicherheit einstehen und kämpfen“, betonte der ehemalige Bürgermeister aus Horb.

Sicherlich für viele! Freizeit, ausschlafen, vielleicht eine Urlaubsreise? Es gibt aber auch viele Bürgerinnen und Bürger, die große existentielle Sorgen haben, ob sie ihren Betrieb weiterführen können, ihren Arbeitsplatz behalten etc. Statt im Internet einzukaufen, sollten wir unseren Bedarf möglichst in Heidelberg decken, den Einzelhandel und unsere Gastronomie nutzen. Machen wir in unserem Bekanntenkreis Werbung für einen Urlaub in Heidelberger Hotels. Werben wir für Produkte “made in Heidelberg” usw.

Und ich habe eine große Bitte an die Kläger im  „Altstadtstreit“: Lassen Sie uns gemeinsam das Angebot des Verwaltungsgerichtshofs zu einer gerichtlichen Mediation nutzen. Nur so läßt ist eine kurzfristige und einvernehmliche Lösung erzielen.

Ihr Michael Eckert