wollen wir als Fraktion die Gneisenaubrücke bauen. Uns ist in erster Linie die Realisierung der Radbrücke über den Neckar wichtig (IBA Projekt). Wir sind für gute Radwege, aber wir haben jetzt schon eine enorme Kostensteigerung für die Querung der Schienen. Nicht sicher, ob es dabei bleibt. Uns wäre es wichtig, nach Alternativen zu suchen, falls die Ausschreibungsergebnisse zu teuer werden. Daher haben wir vorgeschlagen, eine Radroute über die Czernybrücke zum Knotenpunkt in Bergheim zu prüfen, für die Fahrradfahrenden von Süden und Westen kommend. Leider fand diese Idee keine Mehrheit im Rat. Das heißt: Kein Plan B, wenn die Gneisenaubrücke nicht wirtschaftlich realisierbar ist. Heidelberg kann es sich offenbar leisten.

Es wird viel über Integration und Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung
diskutiert. Doch die beste und pragmatischste Art, hier positive Zeichen zu setzen, kann man
täglich an Schulen, in Sportvereinen und Unternehmen erleben. Ein famoses Beispiel für ein
solches Projekt konnte unsere Fraktion am vergangenen Freitag beim letzten Bundeliga-
Heimspiel der Heidelberger Basketballer im SNP Dome erleben. Schülerinnen und Schüler
der Gregor-Mendel-Realschule sowie Spieler und Management der MLP Academics
begeisterten mit ihrer Aktion „Make a play against racism“. Die über 2.700 Zuschauer griffen
diesen „Ball“ nicht nur begeistert auf, sondern beteiligten sich mit ihrer Unterschrift und vielen
anderen Aktionen.

Heidelberg: Das ist nicht nur das Zentrum, sondern das sind viele schöne Stadtteile mit unterschiedlichem Charakter, unterschiedlicher Geschichte und Struktur. Hier gilt es die Lebensqualität zu verbessern. In der Weststadt haben sich Bürgerinnen und Bürgern zusammengefunden und zur Aufgabe gemacht, den zentralen Wilhelmsplatz zu verschönern. Dafür wurden schon sehr gute Ideen gesammelt, die nun in ein neues Platz-Konzept einfließen. Einerseits soll der Wilhelmsplatz auch zukünftig für größere Veranstaltungen, z.B. das Weststadtfest, genutzt werden. Andererseits soll die Aufenthaltsqualität aber auch für die Zeit ohne Großveranstaltung verbessert werden. Eine tolle Idee, die auch in anderen Stadtteilen übernommen werden kann. Vielen Dank dafür!

Kind

der aus der Ukraine geflüchteten Erwachsenen sind weiblich (Quelle BIM). Dies sind
größtenteils sehr selbstbewusste und eigenständige Frauen, denn wer im Angesicht des
Krieges eine solche Flucht organisiert, zeigt ein hohes Maß an Initiative. Kein Wunder, dass
diese Frauen nun baldmöglichst ihr eigenes Geld verdienen möchten, um nicht nur die
eigene Familie, sondern auch die Heimat finanziell zu unterstützen. Häufig scheitert dies in
Heidelberg noch am Thema Kinderbetreuung, denn kaum eine Ukrainerin kam alleine. Daher
ist nun die Stadtverwaltung, insbesondere das Kinder- und Jugendamt gefragt, eine
Koordinierungsstelle zu schaffen, um diese Kinderbetreuung zeitnah und unbürokratisch zu
ermöglichen.

Heidelberg

Im dritten Anlauf haben wir ihn wieder, unseren „Frühling“ und das Programm inklusive re:start in den Stadtteilen ist großartig und macht „Festivalfeeling“. Noch dazu feiert der Frühling seinen 25. Geburtstag, das Erfolgsrezept: Inhalt, Inhalt, Inhalt würde ich gerne ergänzen: Inhalt, Emotion, Inhalt, zu spüren in jedem Konzert! Besuchen Sie die verschiedenen Spielorte, es lohnt sich! Aber auch der Heidelberger Sport macht im Moment große Gefühle möglich: Die Academics haben den Klassenerhalt in der 1. Basketball Bundesliga so gut wie sicher. Ein unglaubliches Gefühl als Heidelbergerin, wenn das Publikum im Dome „Heidelberg“ schmettert. Viel positive Energie, die wir brauchen, in diesem bisher emotional so bewegten Jahr!

Wirtschaft

… war beim jüngsten Bürgerfest die Rundfahrt über das Gelände der ehemaligen Patton-Kaserne an der Speyerer Straße. Wo früher Lkw gewartet wurden entsteht jetzt der Heidelberg-Innovation Park.
Dort werden Firmen angesiedelt, die sich der Digitalisierung widmen, u.a. auch die Digital-Agentur der Stadt Heidelberg. Bereits gebaut ist das Business Development Center, in dem Start-Ups zu Beginn ihrer Tätigkeit Büros und sonstige Räume finden. Dies sind die Arbeitgeber und Steuerzahler für die Stadt Heidelberg von Morgen. Wissenschaft und Arbeitsplätze in Heidelberg anzusiedeln ist genauso wichtig, wie die Schaffung von Wohnraum. Leider wird dies manchmal vergessen.

wie die Moral der Ukrainer, ist nach wie vor die Hilfsbereitschaft in Heidelberg. Für die
Unterstützung in ihrer Heimat wird aktuell eine Lkw taugliche Lagerhalle im Raum Heidelberg
benötigt, in der die Hilfsgüter konfektioniert werden können sowie Umzugskartons. Für die
Kriegsflüchtlinge, die mittlerweile in Heidelberg angekommen sind, werden Dolmetscher und
Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Die Geflüchteten äußerten eine große Bitte: Um bald
wieder einen strukturierten Tagesablauf zu erleben, ist der Schulbesuch für die Kinder und
eine Arbeitsstelle für die Erwachsenen wichtig. Welcher Arbeitgeber kann Arbeitsplätze
anbieten, bei denen es zunächst nicht auf Deutschkenntnisse ankommt? Entsprechende
Angebote bitte an:
[email protected]

Fauler Pelz

wird von der Universität dringende zur Vergrößerung des Altstadtcampus benötigt. Diese fest
eingeplante Weiterentwicklung der Uni scheint nun an der schlechten Planung des Grün-
geführten Sozialministeriums und an der fehlenden Unterstützung der zuständigen
Wissenschaftsministerin zu scheitern. Denn Theresia Bauer hat sich bei der entscheidenden
Abstimmung enthalten und die Uni im Stich gelassen. Somit fehlt auch ihre Unterstützung bei
der Verhinderung des Maßregelungsvollzugs suchtkranker Straftäter im Herzen Heidelbergs.
Die dicht bewohnte Altstadt ist hierfür der völlig falsche Standort. Außerdem hegen wir starke
Zweifel, dass das Land Wort halten und die Vollzugsnutzung im Jahr 2025 wieder einstellen
wird.

erweckt wurde der verfallende Wolfsbrunnen von 2011 bis 2016 durch ein als gGmbH
angelegtes Bürgerprojekt. Mit Herzblut, Zeit und privatem Geld gelang es, das herunter
gekommene Gelände wieder zu einem beliebten Naherholungsziel zu machen. Um das
Projekt zu vervollständigen soll nun noch der Quellgarten saniert werden. Doch bevor diese
ehrenamtlichen Arbeiten beginnen können, muss die Stadt aus Sicherheitsgründen noch
einen Sturmschaden beheben, der an einer ihr gehörenden Mauer entstanden war. Da der
idyllische Quellgarten auch als gelegentlicher Veranstaltungsort im Rahmen des
Kulturprogramms u.a. Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden soll, wäre diese
Sanierung eine äußerst sinnvolle und nachhaltige Investition.

ist unser Ziel. Auch für normal und gut Verdienende, die sich in Heidelberg niederlassen wollen. Wenn wir preisgünstigen Wohnraum schaffen, müssen wir immer die Finanzierung im Blick behalten. Die „teuren“ Immobilien finanzieren die geförderten „quer“. Nicht zu vergessen die Qualität. 5 Zimmer in 80 m2 unterzubringen, scheint mir fast unmöglich, wenn dabei auch noch attraktives Wohnen entstehen soll. Der Gemeinderat tut gut daran, sich in solchen Fragen von Fachleuten beraten zu lassen und seine Entscheidungen auf diese Basis zu stellen und nicht auf ideologische Grundsätze. Schaffen wir ein Klima, in dem gerne investiert wird, profitieren werden wir alle davon in einer lebenswerten Stadt. Auf gute Entscheidungen in 2022!