Wir haben die Tage vor Wiedereröffnung für intensive Gespräche mit den Gastwirten genutzt. Das Fragenspektrum reichte von: „Darf ich Blumen u. Kerzen auf die Tische stellen?“ bis zu „Warum wird nur die Mehrwertstauer auf Speisen reduziert, nicht aber auf Getränke? So werden Bars und Cafés benachteiligt.“ Dramatisch ist für viele die wirtschaftliche Situation. Viele Vermieter scheinen den Ernst der Lage nicht zu überschauen. So entstand die Idee eines vom Amt der Wirtschaftsförderung gestellten „Gastro-Retters“, der als Mediator zwischen den Gastwirten und Vermietern fungiert, aber auch bei Problemen mit der städtischen Verwaltung hilft. So gibt es z.B. bei der Genehmigung der Außenbewirtschaftung oft unrealistische Hürden.

Karl Breer

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…aber bitte nachvollziehbar!

Zurzeit gibt es fast täglich Erleichterungen beim Thema Corona. Die Einhaltung der Hygieneregeln, das Abstandsgebot und das Tragen von Masken in bestimmten Bereichen ist notwendig.

Nicht nachvollziehbar sind jedoch die aktuellen Differenzierungen: Warum besteht angeblich in Hotels eine Ansteckungsgefahr, während Restaurants, Baumärkte, Supermärkte etc. geöffnet sind oder werden? Dort gibt es mehr Kontakt unter den Menschen als im eigenen Hotelzimmer. Das Hotelgewerbe braucht dringend eine zeitnahe Perspektive zur Wiedereröffnung auch für privat Reisende und Touristen. Die Hygieneregeln können dort ohne weiteres umgesetzt werden.

Bleiben Sie bitte gesund!!

Ihr Michael Eckert

Ihr FDP-Stadtrat

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Eine der wenigen positiven Effekte der Corona-Krise ist die Aufweichung verkrusteter Denkstrukturen und Standpunkte. So äußerte sich Frau Werner-Jensen, dass es abends in der Altstadt zu ruhig sei. Eine Kommentatorin der RNZ machte den Vorschlag, nach Beendigung des Verbots, den Gaststätten eine Öffnung der Biergärten auch nach 23 Uhr zu gestatten. Unser OB verspricht den Gastronomen ein unbürokratisches Vorgehen bei der Ermöglichung von Außenbewirtschaftungen. Die Krise hat gezeigt, wie unsere Städte ohne Gastronomie, Einzelhandel und Kultur sind: Eine öde Ansammlung von Gebäuden. Der Einzelhandel machte den Anfang, nun sollten Außengastronomie und Kultur baldmöglichst nachziehen dürfen.

Karl Breer

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Immer mehr Nachrichten von Eltern erreichen uns, die über die aktuelle Situation der fehlenden Kinderbetreuung im Kleinkindalter verzweifelt sind. Auf eine Anfrage an die Stadtverwaltung haben wir die Antwort erhalten, dass nicht nur städtische, sondern auch freie Träger finanzielle Unterstützung erhalten werden, wenn der Gemeinderat zustimmt. Ein wichtiges Signal zum Erhalt der Vielfalt in der Kinderbetreuung. Die Kindertagesstätten müssen nun dringend in die Pläne einer stufenweisen Wiedereröffnung einbezogen werden. Die Kinder sind unterfordert, viele Eltern zu Hause überfordert, Homeoffice ohne Kinderbetreuung geht nicht. Alle Familien brauchen eine Perspektive, zum Schutz und für die gesunde Entwicklung unserer Kinder!

Gerecht und nachvollziehbar sollten (die allgemein notwendigen!) Sondervorschriften aus Anlass der Corona-Pandemie schon sein, zumal sie in Grundrechte eingreifen. Dies ist aber nicht mehr der Fall. Warum dürfen Baumärkte öffnen, während Gottesdienste (mit meist weniger Besuchern!) verboten bleiben? Die Grenze von 800 qm  im Einzelhandel ist willkürlich. Bei vielen Sportarten hat man ohnehin eine Distanz, die Ansteckungen ausschließt (z.B. Golf, Tennis, Leichtathletik). Selbstständige, Gastronomen, Einzelhändler, Sportstättenbetreiber u.a. dürfen nicht benachteiligt werden, wenn sie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen sicherstellen.

Wir versuchen zu unterstützen: [email protected]

Ihr FDP-Stadtrat

Michael Eckert

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Die Freundin meiner Tochter näht ehrenamtlich Mundschutzmasken, wir dürfen uns an der frischen Luft frei bewegen und die Heidelberger Kirchen machen ein tolles Angebot! All dies ein Grund zur Freude und Erleichterung beim „Durchhalten“. Nutzen Sie den YouTube Kanal der Jesuitenkirche und nehmen Sie an den Gottesdiensten der katholischen Heidelberger Stadtkirche teil, der Pfarrbrief liegt in den offenen Kirchen zum Abholen aus (digital unter stadtkirche-heidelberg.de). Auch die evangelische Kirche hat einen wunderbaren Osterbrief verfasst und ein Internetangebot unter ekihd.de. Das Feiern des Osterfestes ist ein wunderbares Zeichen der Christenheit, gerade in dieser schwierigen Zeit, denn wer an Christus glaubt, hat das Leben!

ist in Krisenzeiten eine der wichtigsten Aufgaben von Entscheidungsträgern. Und das machen unsere Politiker auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene nicht schlecht. Sie müssen darauf achten, dass sie die Kapazitätsgrenze der Intensivmedizin nicht überschreiten und andererseits die Wirtschaft nicht irreparabel schädigen. Da wir ein solches Ereignis noch nie zu bewältigen hatten ist es verständlich, dass es hier und da zu Ungereimtheiten kommt. Warum z.B. dürfen Baumärkte öffnen, Buch- und Blumenläden aber nicht? Warum darf man in Berlin die Grünanlagen zum Ausruhen nutzen (mit Sicherheitsabstand) in Heidelberg aber nicht? Hier muss nachjustiert werden, damit wir keinen kollektiven Lagerkoller erleiden.

Karl Breer

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U.a. die Jugendorganisationen von FDP, Grünen, SPD, Linken und CDU  haben „Heidelberg solidarisch“ gegründet. In diesem ehrenamtlichen Bündnis vermittelt man während der Corona-Pandemie Helferinnen und Helfer an Personen, die nicht einkaufen gehen können oder sollen. Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr ist das „Einkaufstelefon“ unter der Telefonnummer: 06221/3218203 erreichbar. Dort wird dann der Kontakt mit einer Person im Stadtteil hergestellt, die den Einkauf übernehmen kann. Weitere Infos: www.heidelberg-solidarisch.de ; [email protected]

Glückwunsch zu dieser tollen Aktion und ein großes Dankeschön an die politischen Jugendorganisationen. BLEIBEN SIE BITTE GESUND!

Ihr FDP-Stadtrat

Michael Eckert

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zeigen, mit denjenigen, die aktuell sogar mehr arbeiten, um Schwerkranke oder uns zu versorgen, die ihren Betrieb am Laufen halten, damit nicht die gesamte Wirtschaft zu Boden geht oder die Existenzgrundlage verloren ist. Solidarität zeigen für Familien, die in beengeten Verhältnissen leben, keinen Garten haben, und darauf angewiesen sind, das Haus verlassen zu dürfen. Solidarität zeigen mit denjenigen, die uns sonst unterhalten und jetzt keinerlei Einnahmen haben: Keine Tickets zurückgeben, keine Abonnements still legen, wenn man es sich finanziell leisten kann. Solidarität zeigen mit denjenigen, die alleine leben und sich über jeden Anruf oder jede Ablenkung aus der Ferne freuen. Ganz einfach: Daheim bleiben, soviel es geht.

Die Hamsterkäufe nehmen ab. Viele verzichten zu Gunsten der Kulturschaffenden auf Rückerstattung der Ticketkosten. Die Tipps zum Händewaschen sowie die Nies- und Hustenetikette wird beachtet. Beim sonntäglichen Hundespaziergang im Rohrbacher Wald freute ich mich über den ersten geöffneten Biergarten. Auch in den Restaurants werden die Gäste mit ausreichendem Tischabstand platziert. Die Gastronomie ist ein Teil unserer Versorgung, daher unterstützen Sie sie bitte mit Ihrem Besuch. Die beste Vorbeugung ist es, das Immunsystem zu stärken: Ausreichend schlafen, gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft (Vitamin D)! So haben Sie beste Aussichten, die Krise gut zu überstehen.

Karl Breer

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