Am 23. Juni 2020 wurde von der Grün-Schwarzen Landesregierung das Landesgrundsteuergesetz (LGrStG BW) beschlossen. Baden-Württemberg ist damit eines der 8 Bundesländer, die ein, vom Bundesmodell abweichendes, Modell eingeführt haben. Nach in Kraft treten des Gesetzes zum 1. Januar 2025 können jetzt die Auswirkungen im Vergleich zu anderen Bundesländern, anhand einer Vergleichs-Immobilie, in den 100 größten Städten Deutschlands berechnet und ausgewertet werden.

Als Bundesland lag Baden-Württemberg im Jahr 2024 noch auf Platz 2 aller Bundesländer mit einem Wert von € 428 für die Vergleichs-Immobilie. Im Jahr 2025 ist Baden-Württemberg auf den vorletzten Platz aller Bundesländer abgerutscht. Die Jahresgrundsteuer beträgt jetzt für die Vergleichs-Immobilie € 787. Das ist eine Steigerung um knapp 84%.

Im Städte-Ranking lagen im Jahr 2024 noch 2 Städte aus Baden-Württemberg unter den 10 günstigsten der 100 Städte. Im Jahr 2025 taucht die erste Stadt in Baden-Württemberg (Ludwigsburg) auf Platz 28 auf. Die 5 „teuersten“ Städte sind ausnahmslos Städte in Baden-Württemberg. Hier die Reihenfolge von Platz 96 bis 100: 96.  Karlsruhe (2024 auf Rang 17 mit einer Steigerung um 77%), 97. Heidelberg (13, 59%), 98. Stuttgart (36, 58%), 99. Mannheim (16, 46%) und 100. Tübingen (74, 68%).

Unter dem Gesichtspunkt, dass sich die Landesregierung aus Grünen und CDU in jüngster Zeit mehrmals gegen eine Änderung des Berechnungsmodells ausgesprochen, hat eine Entscheidung, die nochmals überdacht werden sollte.

Quelle: Grundsteuerranking 2025 von Haus & Grund erstellt von IW Consult GmbH  

Wie im letzten Jahr haben wir unseren Familienurlaub bereits auf den Tag nach der letzten Gemeinderatssitzung gelegt. Nun kommt eine weitere Sitzung am 18.12. dazu. Entsprechend reise ich nun erst eine Woche später nach. Wenn auch ärgerlich, geht es geht doch um zu viel: Um ein gemeinsames Paket aus der Heidelberger Mitte, welches die hohen Erwartungen des RPs erreicht ohne gleichzeitig mit dem Rasenmäher wahllos zu kürzen. Aber auch darum, dass Heidelberg sich nicht die Grundlagen für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg verbaut. Eine Steuererhöhung, wie andere Fraktionen sie separat fordern, halten wir für das vollkommen falsche Signal und lehnen wir entschieden ab Tim Nusser

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Wer den öffentlichen Teil der Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen in den letzten Wochen verfolgt, der ist meist früher zuhause als gedacht. Aufgrund der Haushaltssituation sind die Sitzungen ausgedünnt – Tagesordnungspunkte gibt es nur wenige, denn Projekte kosten eben Geld. Haushaltsstrukturkommissionen arbeiten an den Einzelpunkten im Hintergrund, das große Ganze dürfen wir aber nicht aus den Augen verlieren: Ohne eine florierende Wirtschaft, die entsprechende Steuern zahlt, wird weiter wenig los sein. Bei allen Sparvorschläge geht dies oft unter. Deswegen werden wir in den kommenden Monaten konkrete Vorschläge vorlegen, Bürokratie abzubauen und den Standort Heidelberg attraktiver zu machen. Tim Nusser

Die außerordentliche Gemeinderatssitzung in der letzten Woche hat aus der Mitte des Gemeinderats einen mühsam verhandelten und ausgewogenen Kompromiss mit sich gebracht – ein klares Commitment zum Sparen im Jahr 2025, eine Härtefallregelung für besonders schwierige Fälle und einen Zeitplan, noch vor Jahresende für 2026 Klarheit für städtische Partner zu schaffen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass der ein oder andere noch mitzieht, ist ein gutes Arbeitsklima zwischen den am Antrag beteiligten Fraktionen geschaffen worden. Nun geht es in vielen Kleingruppen in vielen Sitzungen um Maßnahmen für 2026. Strukturelle Veränderungen stehen an – wir stehen bereit. Tim Nusser

…durfte ich letzte Woche bei einem privaten Besuch in Irland schauen. In Galway gibt es keine Sperrstunden, sondern die „Open Door“-Regelung, d.h. die Pubs schließen um 23:30 Uhr ihre Türen für neue Gäste, im Pub darf aber noch lange gefeiert werden. Resultat: Ab halb 12 wird es draußen deutlich ruhiger, ab 24 Uhr waren die zuvor belebten Straßen nahezu menschenleer. In Dublin begeisterte mich die Toleranz gegenüber Straßenmusikern. Die sogenannten „Busker“ dürfen an öffentlichen Plätzen und Einkaufsstraßen bis 23:00 Uhr jeweils max. 2 Stunden spielen. Insgesamt wünsche ich mir, die scheinbar in der irischen DNA liegende Lockerheit auch für die Diskussionen in unserer Altstadt. [email protected]

Gemeinsam für Heidelberg: FDP Heidelberg tritt kräftig in die Pedale!

Die FDP Heidelberg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am beliebten STADTRADELN – und wir brauchen genau dich, um gemeinsam Kilometer für unsere Stadt zu sammeln!

Warum mitmachen? Fahrradfahren macht nicht nur Spaß, es stärkt auch die Gesundheit und ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrsentlastung in Heidelberg. Ganz gleich, ob du täglich mit dem Rad unterwegs bist, nur gelegentlich eine kleine Tour machst oder dein Fahrrad bisher noch im Keller steht: Jeder Kilometer zählt!

Unser Ziel ist klar: Wir möchten zeigen, dass liberale Politik und nachhaltige Mobilität Hand in Hand gehen. Gemeinsam treten wir an, um möglichst viele Kilometer zu radeln und so CO₂ einzusparen. Außerdem wollen wir gerne unseren parteipolitischen Mitstreitern beweisen, dass wir nicht nur gute Ideen für moderne Verkehrskonzepte haben, sondern sie auch aktiv leben – idealerweise sammeln wir mehr Kilometer pro Kopf als alle anderen Parteien, besonders mehr als die Grünen!

Mach mit und unterstütze unser Team mit deinen Rad-Kilometern. Melde dich einfach an, schwing dich aufs Fahrrad und werde Teil einer engagierten Gemeinschaft, die etwas bewegen möchte.

Jetzt anmelden und Mitglied im Team FDP Heidelberg werden: Hier geht’s direkt zur Anmeldung!

Gemeinsam radeln wir für eine fahrradfreundliche, lebendige und zukunftsorientierte Stadt. Sei dabei – wir freuen uns auf dich!

Deine FDP Heidelberg 🚲🌳💙💛

FDP, Besuch, Gewerbegebiet

Am Montagmorgen besuchten unsere Vorstandmitglieder Sebastian und Tom die Geschäftsstelle des Economy Park Heidelberg-Leimen. Geschäftsführer Markus Foltin nahm sich eine Stunde Zeit, um uns über den aktuellen Stand der Planungen und Herausforderungen rund um das interkommunale Gewerbegebiet zu informieren.

Der Economy Park ist ein gemeinsames Projekt der Städte Heidelberg und Leimen und umfasst insgesamt rund 99 Hektar Fläche – davon etwa 44 Hektar auf Heidelberger und rund 55 Hektar auf Leimener Gemarkung. Ziel des Zweckverbands ist es, durch nachhaltige Entwicklung, verkehrliche Erschließung und gezielte Ansiedlungspolitik ein attraktives, zukunftsgerichtetes Gewerbegebiet zu schaffen.

Eigentumsverhältnisse: Vermitteln statt gestalten

Was vielen nicht bewusst ist: Der Economy Park selbst besitzt keine eigenen Flächen. Ein Großteil des Areals befindet sich im Eigentum privater Unternehmen – allein rund 21 Hektar gehören Etex (ehemals Eternit), weitere etwa 17 Hektar Heidelberg Materials (ehemals HeidelbergCement). Das bedeutet: Die Rolle des Zweckverbands ist aktuell eher die eines Vermittlers zwischen Flächeneigentümern und interessierten Investoren – keine einfache Ausgangslage für eine koordinierte Entwicklung.

Auch einige weitere Faktoren erschweren eine schnelle Realisierung: Auf dem Etex-Gelände stehen mehrere denkmalgeschützte Gebäude, darunter auch die Neufert-Halle. Viele Flächen sind derzeit noch bebaut und werden erst im Falle eines Verkaufs frei – ein „freies“ 99-Hektar-Gebiet steht also keineswegs unmittelbar zur Verfügung.

Infrastruktur: Viele Ideen, wenig Finanzierung

Der mittelfristige Plan sieht eine neue Erschließungsstraße, eine Straßenbahnverbindung entlang der bestehenden Bahntrasse und einen neuen S-Bahn-Haltepunkt vor. Doch die Umsetzung hängt – wie so oft – an der Finanzierung. Weder die Stadt Heidelberg noch Leimen haben aktuell Gelder für Grunderwerb oder Erschließung im Haushalt eingeplant. Ob und wann eine S-Bahn-Haltestelle realisiert werden kann, hängt von einem Gutachten ab, das laut Auskunft noch im Laufe dieses Monats vorgelegt werden soll.

Bis dahin ist die bestehende Infrastruktur zwar nicht optimal, aber grundsätzlich für erste Ansiedlungen nutzbar. Die Hoffnung liegt auf dem sukzessiven Ausbau, verbunden mit einer gezielten Branchensteuerung – angestrebt werden unter anderem Unternehmen aus der Medizintechnik, weniger jedoch Logistikbetriebe.

Chancen erkennen, Realitäten benennen

Wir als FDP Heidelberg sehen das große Potenzial des Economy Parks – sowohl für die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt als auch für eine kluge, moderne Flächennutzung im Ballungsraum. Doch ebenso klar ist: Die Herausforderungen sind erheblich. Ohne eine entschlossene kommunale Strategie, Klarheit über Zuständigkeiten und eine realistische Infrastrukturplanung wird das Projekt auf der Stelle treten.

Ein positives Signal ist die geplante Nutzung der denkmalgeschützten Hallen nach dem „Haus-in-Haus“-Prinzip – ein innovativer Ansatz, der insbesondere für technologieorientierte Unternehmen attraktiv sein könnte.

Unser Fazit

Der Besuch im Economy Park hat gezeigt: Es braucht mehr als Visionen und Rahmenpläne. Jetzt kommt es auf konkrete Umsetzungsschritte an – von der Flächenaktivierung über den Infrastrukturanschluss bis hin zu einem klaren politischen Willen, diese Fläche zur echten Chance für Heidelberg und Leimen zu machen.

Wir bleiben dran – im Gemeinderat, im Kreisverband und im engen Austausch mit den Verantwortlichen. Denn wirtschaftliche Entwicklung braucht Weitsicht, Klarheit und Verlässlichkeit.

Mehr Abgeordnete heißt nicht automatisch mehr Demokratie – sondern mehr Kosten, mehr Bürokratie und ein aufgeblähter Apparat. Wenn der Landtag Baden-Württemberg ohne Reform weiterwächst, droht uns ein XXL-Parlament mit über 200 Sitzen. Das ist nicht nur ineffizient, sondern auch ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.

Deshalb unterstützen wir die Petition von Jochen Haußmann MdL und der FDP-Landtagsfraktion: Für einen schlanken, arbeitsfähigen Landtag mit klaren Regeln – und gegen ein unkontrolliertes Anwachsen.

Unterstützen auch Sie die Petition:

Die FDP Heidelberg betrachtet die Anordnung strengerer Sperrzeiten für die Kernaltstadt durch den VGH mit großer Sorge. Die eingeschränkten Öffnungszeiten könnten für viele gastronomische Betriebe das wirtschaftliche Aus bedeuten und hätten weitreichende negative Konsequenzen für die Attraktivität der Heidelberger Altstadt.

Die FDP betont, dass die Kneipenkultur ein zentraler Bestandteil des Stadtlebens ist und eine wichtige Rolle für das soziale und kulturelle Leben spielt. „Die Gastronomiebetriebe in der Altstadt sorgen nicht nur für Lebendigkeit, sondern sind auch wichtige wirtschaftliche Treiber. Strengere Sperrzeiten bedrohen Existenzen und schwächen den Standort Heidelberg insgesamt“, sagt Tim Nusser, Vorsitzender der FDP Heidelberg. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Altstadt verödet und junge Menschen sowie Touristen ausbleiben, weil sie keine attraktiven Ausgehmöglichkeiten mehr vorfinden.“

Das von den Klägern vorgelegte Lärmgutachten sieht die FDP Heidelberg kritisch. Es konzentriert sich ausschließlich auf Lärmmessungen und ignoriert die bereits bestehenden Maßnahmen der Stadt zur Lärmreduzierung. „Wir müssen die Interessen der Anwohner ernst nehmen, aber auch den Dialog suchen, um Lösungen zu finden, die allen gerecht werden“, so Nusser. „Schallisolierende Fenster und andere städtebauliche Maßnahmen können helfen, ohne die Gaststätten zu benachteiligen.“

Karl Breer, Vorsitzender der FDP/FWV-Fraktion im Gemeinderat, verweist auf das erfolgreiche Beispiel Regensburgs. Bei einer vergleichbaren räumlichen Situation und ähnlichem Publikum habe dort die Abschaffung von Sperrzeiten gar zu einer Reduktion der nächtlichen Lärmbeschwerden geführt, weil hier die besonders kritischen Lärmspitzen zu den Schließzeiten der Kneipen wegfielen.

Die FDP Heidelberg fordert die Stadt auf, alternative Maßnahmen zu prüfen. „Heidelberg muss ein Ort der Vielfalt bleiben, wo sowohl Anwohner als auch Gastronomen gemeinsam leben und arbeiten können. Nachdem Heidelberg mit dem Clubsterben der vergangenen Jahre bereits eine beachtlichen Teil seiner Nachkultur verloren hat, darf eine Verödung der Altstadt auf keinen Fall das Ergebnis dieser Gerichtsentscheidung sein“, appelliert Nusser abschließend.