Die ersten Spanier, die 2013 im Rahmen dieses Projektes ihre Ausbildung fern der Heimat begannen, stehen kurz vor ihrer Abschlussprüfung. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass sie diese mit Bravour bestehen und dann auch bleiben werden. Vieles, was zum Erfolg beitrug, kann auch auf die Ausbildung junger Flüchtlinge übertragen werden.

Intensive tägliche Deutschkurse, ein vorgeschaltetes Praktikum, Unternehmenspaten, welche die Eingewöhnung in unsere Arbeitswelt erleichtern, Unterbringung in WGs, um einen familiären Rahmen zu schaffen und Mannschaftssport. Denn gerade, wenn es anfangs mit der Verständigung noch hapert, wirkt das sportliche Miteinander wahre Wunder. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass das Bundeskabinett gerade beschlossen hat, ab 2017 keine neuen Ausbildungsjahrgänge mehr zu fördern. Bedauerlich, denn im Süden Europas hat sich die Jugendarbeitslosigkeit nicht wesentlich verbessert und in Deutschland werden weiterhin händeringend Auszubildende gesucht. Aber glücklicherweise sind ja 2017 Bundestagswahlen und da werden die Karten neu gemischt.