begegnet man am besten durch klare und objektive Informationen. Als vor kurzem das Gerücht die Runde machte, die Kirchheimer Lidl-Filiale habe schließen müssen, weil sie von Asylbewerbern überrannt worden sei, bzw. dort zu viel gestohlen würde, reagierten Stadt, Polizei, Medien und insbesondere die Kirchheimer besonnen.

Die Missstände, die u.a. dadurch entstanden, dass das Land statt der angekündigten syrischen Familien fast ausschließlich Einzelpersonen aus Ex-Jugoslawien und Afrika im PHV unterbrachte, wurden nicht nur offen kommuniziert, sondern es erfolgten auch unmittelbare Verbesserungen. Die Vorkommnisse um das PHV zeigten auch, wie richtig die Stadt mit dem Ziel der dezentralen Unterbringung liegt, die u.a. durch den „Flüchtlingsgipfel“ beim OB forciert werden soll. Am wichtigsten ist es, eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen allen Gruppen zu pflegen, denn glücklicherweise leben wir in einer parlamentarischen Demokratie und „parler“ heißt bekanntlich reden und zwar miteinander, nicht übereinander.