Eine Verkehrspolitik, die die Probleme angeht.

Umfragen unter der Heidelberger Bevölkerung ergeben regelmäßig, dass die Verkehrssituation als größtes Problem der Stadt gesehen wird. Eine leistungsfähige und moderne Verkehrsinfrastruktur ist für Heidelberg unverzichtbar, zumal unsere Stadt mit etwa 90.000 Pendlern täglich eine Pendlerhochburg ist.

Unser Maßnahmenplan

Mutig voranschreiten

Die FDP Heidelberg setzt sich ein:

  • für das Konzept „Stadt an den Fluss“ in Form eines Neckarufertunnels.
  • eine zusätzliche Neckarquerung (Brücke evtl. auch Tunnel), über die auch eine direkte Straßenbahnverbindung zwischen Neuenheimer Feld und S-Bahnhof Pfaffengrund/Wieblingen möglich wäre.
  • für einen besseren Anschluss an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn, insbesondere nach Stuttgart und Frankfurt.
  • für eine Grüne Welle statt roter Ampeln.
  • für intelligente Ampeln und Verkehrsleitsysteme, wie es sie in anderen Städten bereits gibt.
  • für den Erhalt bestehender Parkplätze, um die bereits prekäre Situation nicht weiter zu verschärfen. Die Stadt soll außerdem prüfen, ob in der Altstadt neue Tiefgaragen gebaut werden können.
  • für einen Neubau des Betriebshofs auf dem freien Gewerbegebiet Ochsenkopf, das in zentraler Lage ohne lange Leerfahrten für Straßenbahnen und Busse erreichbar ist. Im Falle einer Begrünung des neuen Betriebshofdachs muss die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben und die Begrünung kostengünstig erfolgen. Am alten Standort in Bergheim-West kann damit endlich ein attraktives Zentrum mit Wohnungen, Grünflächen, Handel und Gastronomie entwickelt werden.
  • bei neu anzuschaffenden Bussen ist auf eine Ausstattung mit alternativen Antriebssystemen zu achten. So entsteht eine graduelle Erneuerung der Verkehrsflotte.
  • für eine bessere Versorgung mit Elektro- und Wasserstofftankstellen.
  • für WLAN in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • für eine einheitliche Mobilitäts-App des gesamten ÖPNV im Bundesgebiet. Die App soll eine Orientierung über die Fahrpläne ermöglichen und die Bezahlung vereinfachen.
  • für ein geordnetes Nebeneinander der unterschiedlichen Mobilitätsarten vom Fußgänger, über Fahrrad und ÖPNV zum Auto.

Fahrradfreundliche Stadt

Heidelberg ist eine Fahrradstadt. Die Interessen der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer müssen in der Stadtverkehrsplanung Gehör finden. Wir fordern:

  • den weiteren Ausbau eines sicheren, die gesamte Stadt umfassenden Fahrradwegenetzes.
  • stetige Erneuerungen von Fahrradwegen, wo dies sinnvoll und nötig ist.
  • die Schaffung von speziellen Fahrradstraßen bei der Planung von neuen Stadtgebieten.

Sofortprogramm Neuenheimer Feld

Das bei weitem größte Verkehrsproblem in Heidelberg ist die Erreichbarkeit des Neuenheimer Feldes für die dort tätigen 13.500 Arbeitnehmer. Auch die Bewohner der benachbarten Stadtteile Handschuhsheim, Neuenheim und Bergheim leiden unter dem morgendlichen und abendlichen Dauerstau. Das Neuenheimer Feld muss für alle Verkehrsteilnehmer, also Auto, Fahrrad und ÖPNV, besser erreichbar werden. Wir begrüßen das Masterplan Verfahren für das Neuenheimer Feld. Für die akuten Probleme sind jedoch kurzfristige Lösungen erforderlich. Dafür unterstützen wir:

  • einen Nordzubringer von/zu der Autobahnzufahrt Dossenheim.
  • Park and Ride Konzepte.
  • den bereits beschlossenen Bau einer Fahrradbrücke über den Neckar für einen durchgängigen Radweg von Bahnstadt und Bergheim ins Neuenheimer Feld.
  • Mittelfristig müssen sich die Stadt, RNV und Universität über die Streckenführung einer Straßenbahn ins und im Neuenheimer Feld einigen.
  • Langfristig befürworten wir eine zusätzliche Neckarquerung (Brücke evtl. auch Tunnel), über die auch eine direkte Straßenbahnverbindung zwischen Neuenheimer Feld und S-Bahnhof Pfaffengrund/Wieblingen möglich wäre.

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